«Mona mittendrin – Update»: Im Asylzentrum

Mona Vetsch trifft auf Menschen jeglicher Couleur: vom Bauarbeiter über den Drogensüchtigen bis hin zum Chefarzt. Im Asylzentrum Biberhof im Kanton Schwyz ist sie vor drei Jahren auf Menschen mit besonders eindrücklichen Geschichten gestossen.

Mona Vetsch wohnte für drei Tage in einem engen Viererzimmer im Asylzentrum, kochte in der Gemeinschaftsküche und war beim Deutsch- und Putzunterricht dabei. Vier ihrer damaligen Mitbewohner besucht Mona jetzt noch einmal. Drei davon sind vorläufig aufgenommen und versuchen, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen. Sie führen ein Leben zwischen Integration und der Gefahr, doch noch weggewiesen zu werden.

Mona Vetsch hat damals Haleema und ihre Familie kennengelernt. Dazumal trug sie noch ein Kopftuch – inzwischen hat sie dieses jedoch abgelegt. Sie hat Hind getroffen, die in Syrien an der Uni gearbeitet hat. Mona Vetsch konnte sich mit ihr im Asylzentrum nur auf Französisch unterhalten. Inzwischen kann sie Deutsch und hat ein klares Ziel: Sie will arbeiten. Und Mona besucht Samsom – ihren Putzcompagnon vom Biberhof. Er hat inzwischen das geschafft, wovon viele Asylbewerbende träumen: Er hat eine Lehrstelle bekommen.

Und sie trifft Sabeha aus dem Irak – im Asylzentrum kümmerte sie sich um alles und alle. Sie hat den Status als anerkannter Flüchtling erhalten. Doch sie lebt als einzige ihrer Familie in der Schweiz, während alle anderen in Schweden sind. Dahinter steckt laut ihrem Betreuer ein mutmasslicher bürokratischer Irrtum.

Ausstrahlung: Donnerstag, 2. April 2020, 21.05 Uhr, SRF 1

Text: SRF

Bild: SRF

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